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Sound, Musik, Rhythmus - Illusion und Tiefe

Auf dem Weg zur perfekten Illusion ist der richtige Sound ein wesentlicher Baustein. Das Zerlegen und neu Anordnen von Sound konstruiert eine fiktive Welt.

Die Frequenzen sollten hier ineinander greifen und sich Luft geben. Stille darf wirken, aber den Zuschauer nicht alleine lassen.

Sounddesign macht einen Maßanzug aus Klängen für das, was wir sehen. Musik packt uns emotional, ohne dass wir etwas dagegen tun könnten.

Mein Hintergrund

Bevor ich mit dem Filmemachen angefangen habe, habe ich mich viel mit Musikkomposition und Studiotechnik beschäftigt. Ein Fach meines Studiums war die Musikwissenschaft. Auch wenn mein Weg weiter gegangen ist – eben in den Filmschnitt – kann ich auf eine fundierte Basis über die Hintergründe von Mischung, Frequenztrennung, Dynamik, Studiotechnik, Klangaufbau und Komposition zurückgreifen, die im Schnitt ständig wertvoll sind.

Das hilft auch, Ideen mit dem Filmkomponisten auszutauschen und deren Bedürfnisse zu verstehen. Worauf basieren Entscheidungen für Musikstruktur und -Bau? Wie lassen die die Filmidee am besten zur Geltung bringen? Wann macht Musik Sinn und wann nicht? Wann und wie schneide ich Musik am besten? Durch präzise Kommunikation von musikalischen Ideen kann unnötige Arbeit durch Missverständnisse vermieden werden.

 

Atmen lassen und Atem rauben

Bildliches und tonliches Editing gehen Hand in Hand. Und manchmal, ohne dass sie im Schnitt parallel laufen müssen, nur mit dem Klang des jeweils anderen im Hinterkopf.

Für langsame und schnelle Rhythmen will ein gutes Zusammenspiel gefunden werden. Den Film atmen lassen, und dem Zuschauer den Atem rauben zur richtigen Zeit.

Die inneren menschlichen Rhythmen sind im Film allgegenwärtig (nicht umsonst ist der Herzschlag ein beliebtes Element im Sounddesign oder die Bassdrum in der Musik). Der Filmemacher darf darauf vertrauen, tut aber auch gut daran nicht zu ignorieren, was wann bei der Komposition des Films beim Zuschauer ankommt.

Im Schnitt möchte ich die besten Wellen finden, um mit dem Publikum darauf zu surfen. Und zum richtigen Zeitpunkt zurück am Strand sein.